Das TSF-W

Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser

Standardbeladung +  Zusatz

Funkrufname Florian Lützelbach 3-48
Fahrgestell VW LT 50
Gewicht 5,3 Tonnen
Aufbau Ziegler
Einsatzstärke 0/1/5, Staffel
Pumpe Ziegler Ultraleicht, TS 8/8
Wasser 500 Liter
Schaum 2x 20 Liter Schaummittel, 1 Zumischer Z2
Stromerzeuger 5 kVA
Beleuchtung 3x 1000 Watt
Schlauchmaterial

12x B, 4x C-52, 6x C-42, 2x D (Kübelspritze), 1x D Ansaugschlauch

4x A Saugschläuche, 2x 2 C-52 in Schlauchtragekörben (nachgerüstet)

Schnellangriff 2x 15m C-42 in Schlauchtragekörben, 1x Schnellangriffsverteiler mit 1x B
Atemschutz 4x PDA, 4x Ersatzflaschen, Einsatzzeit-Kontrolltafel
Hebekissen 2x Hebekissen: 1x 12.000 kg, 1x 17.700 kg
Motorsäge 1x Stihl 034 electronic
Wärmeschutz 2x Wärmeschutzkleidungen Form B
Trennwerkzeug

1x Elektrowinkelschleifer 2000 Watt

1x Elektro Säbelsäge mit Kombimetallsägeblättern

Schlauchbrücken 3x Gummischlauchbrücken
Erste Hilfe 1x Trage, 1x Sanitäter-Tasche
Hydroschild 1x, 800 Liter
Leitern 1x 4-teilige Steckleiter (8,40m)

Lützelbach 3-48 ist das Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Haingrund.
 
TSF-W's haben eine Staffel-Besatzung (1 Staffelführer, 1 Maschinist, 2 Trupps), sind aber so ausgerüstet, dass eine Gruppe (wie Staffel jedoch plus 1 Trupp und 1 Melder) damit arbeiten kann. Hauptunterscheidungsmerkmale zu anderen Löschfahrzeugen ist die kompakte Bauform, der mitgeführte Löschwasservorrat (Lützelbach 3-48 hat 500 Liter an Bord) sowie die namensgebende "Tragkraftspritze", die Pumpe.

Neben dem Ausrüstungsmaterial zur Wasserförderung führt Lützelbach 3-48 weiteres Gerät für die technische Hilfeleistung mit.

Das Herzstück der Löscheinrichtung auf Lützelbach 3-48.
Die Tragkraftspritze ist im Heck auf einem Schlitten verlastet und kann, wie der Name sagt, getragen werden und somit dort zum Einsatz kommen, wo Lützelbach 3-48 nicht hinfahren kann.

Es handelt sich um eine TS8/8, Tragkraftspritze mit 800 l/min. Förderleistung bei 8 bar Ausgangsdruck.

Nach neuer Norm wäre es eine PFPN 10-1000, Portable Fire Pump Normal Pressure 10bar 1000 l/min.

Wenn die Pumpe im Fahrzeug betrieben wird ist sie direkt an den 500 Liter Löschwassertank und an den Schnellangriff angeschlossen.

Geräteraum hinten rechts.

Im unteren Bereich befand sich die Schnellangriffshaspel mit formstabilem Druckschlauch. Die Haspel wurde Anfang 2012 in Eigenleistung durch Schlauchtragekörbe ersetzt.

Des Weiteren befinden sich hier die B-Druckschläuche (oben) sowie die Strahlrohre in den Größen B, C und D in klassischer als auch Hohlstrahl-Bauform.

Geräteraum vorne rechts.


Auf einem Schlitten werden vier umluftunabhängige Atemschutzgeräte mitgeführt. Die Masken dafür befinden sich im Mannschaftsraum und können somit, soweit die Einsatzlage bekannt ist und dies erfordert, bereits auf der Anfahrt angelegt werden.


Es werden vier Reservepressluftflaschen mitgeführt.


Außerdem befinden sich hier noch Hitzeschutzanzüge, die Kettensäge nebst dazugehörender Sicherheitsausrüstung, Hebekissen sowie Schaummittelbehälter und Zumischer vom Typ Z 2.

Geräteraum hinten links.


Oben befinden sich die C-Druckschläuche und das Standrohr, für die Wasserentnahme aus Unterflurhydranten.


Unten sitzt der Schnellangriffsverteiler. Dieser Eigenbau ermöglicht es den Verteiler schnell in Stellung zu bringen, da bereits der B-Druckschlauch,  für die Verbindung zur Pumpe, angeschlossen ist.

 

Links daneben ist das Hydroschild, mit dem sich eine Wasserwand erzeugen lässt.


Die Kübelspritze rechts dient zur Bekämpfung von Entstehungsbränden. Die restlichen Geräte dienen der Wasserentnahme bzw. Fortleitung.

Geräteraum vorne links.


Oben sind vier A-Saugschläuche verlastet, die zur Wasserentnahme aus offenen Gewässern benötigt werden.


Darunter befinden sich Hilfsmittel und Werkzeuge zur technischen Hilfeleistung (Pendelhubsäge, Winkelschleifer, etc.)

 

Der 5 kVA Stromerzeuger ist ebenfalls tragbar und sorgt, in Kombination mit den 1000 Watt-Strahlern, für ausreichend Licht an der Einsatzstelle.


Rechts unten befinden sich zwei Tragekörbe mit C-Druckschläuchen.

Im Mannschaftsraum befinden sich die TETRA-Handsprechfunkgeräte, 3x Handlampen, 3x Atemschutzmasken, ein Feuerlöscher, ein Verbandskasten, sowie diverses Sicherungs- und Rettungsgerät.


Im vorderen Bereich hat der Staffel/Gruppenführer Zugriff auf das 4m-Funkgerät, ein Mobiltelefon, Kartenmaterial sowie diverse sicherheitsrelevante Datenblätter (bspw. ein Informationsblatt über die Fahrzeugtechnik des Toyota Prius, etc.).

Auf dem Dach befindet sich die insgesamt 8,40m lange, 4-teilige Steckleiter.


Links ist ein Lichtmast verlastet und rechts in der Dachbox befinden sich u.a. Schlauchbrücken.